Der Begriff „Autogurt“ umfasst eine Reihe von Kraftübertragungsprodukten für den Automobilbereich, bei denen Zuverlässigkeit unter thermischen und mechanischen Belastungen entscheidend ist. Moderne Riemen verwenden EPDM-basierte Verbindungen für oxidative Stabilität und Aramidseile für die Zugfestigkeit. Keilrippenriemen weisen Längsrippen auf, die in entsprechende Rillen der Riemenscheiben eingreifen, wodurch die Last gleichmäßig verteilt wird und kleinere Biegeradien ermöglicht werden. In Elektrofahrzeugen treiben diese Riemen Kühlmittelpumpen und Klimakompressoren an und erfordern Materialien, die mit dielektrischen Flüssigkeiten kompatibel sind. Eine Fallstudie öffentlicher Verkehrsbetriebe zeigte, dass der Wechsel zu monolithischen Riemenkonstruktionen Installationsfehler im Vergleich zu Mehrriemen-Systemen um 50 % reduzierte. Für landwirtschaftliche Geräte widerstehen verdrehte Keilriemen Stoßbelastungen von Ballenpressen, während metallisch gefüllte Riemen in Leistungsfahrzeugen statische Elektrizität ableiten. Die Qualitätskontrolle in der Fertigung umfasst Röntgenaufnahmen zur Überprüfung der Seilausrichtung sowie Alterungstests unter Wärmebelastung, um jahrelange Nutzung nachzubilden. Kunden, die Riemen für spezialisierte Maschinen benötigen – wie beispielsweise Flugplatzbetankungsfahrzeuge oder mobile Sendeeinheiten – können technische Anwendungsunterstützung anfordern. Spezielle Materialzusammensetzungen für ozonreiche Umgebungen (z. B. Hochlagenbetrieb) oder für die Verträglichkeit mit synthetischen Estern sind erhältlich, ebenso wie Prüfzertifikate akkreditierter Labore.