Autogurte sind kritische Komponenten in Fahrzeugsystemen, die die Kraft vom Motor auf Zusatzeinheiten wie Wasserpumpen und Lichtmaschinen übertragen. Ihre Konstruktion umfasst mehrere Schichten: einen Zugbereich mit hochmoduligen Litzen, eine Zwischenschicht für Haftung und eine abriebfeste Deckschicht. Die Weiterentwicklung des Designs hat zu rohrandigen Keilriemen für besseren Grip und mehrrippigen Riemen für kompaktere Bauweise geführt. In der Praxis erleben Lieferwagen im stopp-and-go-Verkehr in städtischen Gebieten eine hohe Biegeermüdung der Riemen, weshalb EPDM-Verbindungen mit hoher Hysterese zur Wärmeableitung erforderlich sind. Eine Fallstudie eines Busbetreibers in feuchten Klimazonen zeigte, dass schimmelfeste Riemen das Pilzwachstum an Riemenscheiben reduzierten und somit die Lebensdauer der Bauteile verlängerten. Für Anwendungen in erneuerbaren Energien benötigen Riemen in mobilen Solarverfolgern wetterfeste Ummantelungen, während sie in Hybrid-Lkw hydraulische Systeme zum Heben von Ladeklappen antreiben. Die Qualitätssicherung umfasst die Fourier-Transform-Infrarot-(FTIR)-Spektroskopie zur Überprüfung der Polymerzusammensetzung sowie Zugprüfmaschinen, um die Integrität der Traglitzen sicherzustellen. Betreiber in spezialisierten Bereichen – beispielsweise Filmproduktionsfahrzeuge, die geräuschlose Funktion erfordern, oder Bergbaugeräte, die antistatische Eigenschaften benötigen – können maßgeschneiderte Lösungen anfragen. Wir bieten Riemen mit angepassten Rippengeometrien, einzigartigen Verstärkungsmaterialien und proprietären Beschichtungen für spezifische betriebliche Herausforderungen an.